Ausfahrt nach Freudenstadt am 20. September
Herbstausfahrt am 20. Sept. 2026
Eine kleine Truppe unerschrockener Oldtimerer brach am Sonntag auf, den schwarzen Wald in historischen Fahrzeugen zu erkunden.
Es galt, die einsamen Wege entlang der großen Enz in Richtung Freudenstadt zu nehmen. Wege zu befahren, auf denen noch fast kein rollender Reifen sein Profil hinterlassen hat.
Mit gut gefüllten Mägen und vollen Benzintanks, mit Ersatzreifen und genügend Ersatzteilen und Werkzeug an Bord, startete die Expedition zur zehnten Stunde auf dem Penny-Parkplatz in Brötzingen.
Ihr Weg führte sie über Neuenbürg nach Bad Wildbad. Nach dem Tunnel, so sagt man, zeigt sich die schöne Natur in voller Pracht, die dem Auge gut tut.
Auf verschlungenen Pfaden folgten sie einem munteren Bächlein (die große Enz) durch sattes Grün und Sonnenschein.
Zum Glück war da auch bald ein geeigneter Rastplatz nebst der Straße, um den Maschinen eine Pause und den Teilnehmern Labsal für Leib und Seele zu gewähren.
Weiter ging es dann, gestärkt und frohen Mutes, dem Ziel der Expedition entgegen. Das Städtchen Freudenstadt im Schwarzwald mit seinem schönen Marktplatz.
Pünktlich zur Mittagszeit erreichte die Fahrgemeinschaft auch eine zünftige Herberge, das Turmbräu. Dort wurden den Gästen heimische Gerichte gereicht. Dampfende Schüsseln gefüllt mit Fleischsülze, Rinderbäckchen, Bratwürsten und Kraut. In den Krügen, schäumendes Bier und sonstiges kühles Getränk. Die Zeche wurde dann auch mit klingender Münze und reichlich Silber bezahlt.
Danach hatten die Teilnehmer Zeit, durch den Markt zu wandeln und sich mit dem einen oder anderen Händler über ein Geschäft zu einigen.
Die Fahrt ging dann zur dritten Stunde nach Mittag weiter, ins Tal der Nagold, nämlich zur Nagoldtalsperre. Der Nagold folgend fuhr man auf einem kurvenreichen und idyllischen Sträßchen flussabwärts nach Altensteig. Auch hier wieder grüne Natur, Sonnenschein und gute Luft.
Hinter Altensteig führte die Route bergauf nach Berneck in Richtung Gaugenwald. Die Straße, gesäumt von Fichten, Tannen, Eichen, Buchen und Gesträuch führte sie nach Neuweiler, einem kleinen Ort auf der Kuppe des Königsbergs. Weiter nach Oberkollbach bis kurz vor Agenbach, wo sie an einem Wegkreuz wieder bergab ins Enztal (die kleine Enz) abbogen.
Entlang der Enz führte ihr Weg wieder in bekanntere Gefilde zurück nach Calmbach und weiter nach Höfen.
Zum Abschluss der gelungenen Fahrt wurde wieder eingekehrt ins Café Blaich, wo der Wirt und seine fleißigen Helferinnen schon auf sie warteten. Zur Belohnung gab es für jeden allerhand Süßes und feine Gaumenfreuden.
Salute
Günter Hohler
Danke an Günter für die Ausarbeitung, Durchführung und den Bericht
